Fördermöglichkeiten


Fördermöglichkeiten

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Fördermöglichkeiten

Weiterbildung muss nicht teuer sein! Nutzen Sie die staatlichen Fördermöglichkeiten und setzen Sie Ihren nächsten Schritt in die Tat um.

Gern beraten Sie unsere Kundenberater zu den aktuellen Fördermöglichkeiten und individuell zu Ihrem Karriereplan. Vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin.

 

Ansprechpartner

Kundenberatung

Telefon: 0351 8087-50
Fax: 0351 8087-521
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Aufstiegs-BAföG

nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG)

Achtung! Änderung der zuständigen Stelle zum 01.08.2017
Ab August 2017 nimmt die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB) Anträge zum Aufstiegs-BAföG für alle Berufe und alle Antragstellenden mit Wohnsitz im Freistaat Sachsen entgegen. mehr lesen

 

Wer und was wird gefördert?

Das neue Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (Aufstiegs-BAföG) ist das altersunabhängige Förderangebot für alle, die ihre Chancen mit einer Aufstiegsfortbildung nutzen wollen. Mit dem AFBG wird gefördert, wer sich mit einem Lehrgang oder an einer Fachschule auf eine anspruchsvolle berufliche Fortbildungsprüfung vorbereitet. Anspruchsberechtigt sind – ohne Altersbeschränkung – Handwerker und Fachkräfte, die sich oberhalb der Gesellenebene weiterqualifizieren wollen und einen Berufsabschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder einen sonstigen Nachweis über eine entsprechende berufliche Qualifikation besitzen.

Fördervoraussetzung

Der angestrebte Fortbildungsabschluss erfordert eine öffentlich rechtliche Prüfung und muss über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen- und Gehilfenprüfung oder eines Berufsfachabschlusses liegen.

 Maßnahmeart  Vollzeit Teilzeit
Mindeststundenzahl

insgesamt 400 Std. 

mindestens 25 Std. an 4 Werktagen/Woche

insgesamt 400 Std.

im Durchschnitt mind. 18 Std. je Monat

 Maßnahmedauer max. 3 Jahre / max. 24 Monate förderfähig max. 4 Jahre / max. 48 Monate förderfähig

Höhe der Förderung

Maßnahmeart  Vollzeit, Teilzeit  

Unterhaltsbeiträge

(einkommensabhängige Höchstbeträge)

 

768,00 EUR Teilnehmer
(Zuschussanteil 333,00 EUR)

235,00 EUR Ehegatte
(Zuschussanteil 118,00 EUR)

235,00 EUR Kind
(Zuschussanteil 129,00 EUR)


Die den Zuschuss übersteigenden
Beiträge werden als zunächst
zinsfreies und später zins-
günstiges Darlehen der KfW-Bankengruppe geleistet.

 

zusätzlicher Kinderbetreuungszuschlag

nur für Alleinerziehende 130,00 EUR pro Kind und Monat (bis 10 J. oder behindert) als Zuschuss

Maßnahmebeiträge*

in Höhe der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren bis zu einem Höchstbetrag von 15.000,00 EUR davon 40 % als Zuschuss u. 60 % als zunächst zinsfreies und später zinsgünstiges Bankdarlehen.
Zusätzliches Darlehen für Kosten der Anfertigung
des Prüfungsstückes (50 % der nachgewiesenen Kosten, max. 2.000,00 EUR, davon 40 % als Zuschuss und 60 % als zunächst zinsfreies und später zins- günstiges Bankdarlehen)

Es erfolgt eine Förderung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren in Höhe der tatsächlich angefallenen Kosten bis zu einem Höchstbetrag von 15.000,00 Euro (40 Prozent Zuschuss, Rest zinsgünstiges Darlehen). Bei Vollzeitmaßnahmen wird zusätzlich ein einkommens- und vermögensabhängiger monatlicher Unterhalt von bis zu 768,00 Euro gewährt. Aufschläge gibt es für Verheiratete und eigene Kinder. Diese Fördersummen beinhalten Zuschuss- und Darlehensteile. Kosten für das Meisterstück werden mit einem Zuschuss und  Darlehen von bis zu 2.000,00 Euro gefördert.

Besteht der Antragsteller seine Abschlussprüfung, kann ein Darlehenserlass in Höhe von 40 Prozent des Restdarlehens für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren beantragt werden. Über weitere Darlehensteilerlasse für Existenzgründer werden Anreize zum Schritt in die Selbstständigkeit geschaffen.

Mit der Bewilligung haben Sie Anspruch auf Abschluss eines Darlehensvertrages mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), von der Sie den Darlehensanteil erhalten. Das Darlehen ist während der Dauer der Fortbildung und einer anschließenden Karenzzeit – insgesamt maximal bis zu sechs Jahre – zins- und tilgungsfrei.

Ansprechpartner

Familienname A - K
Sandra Kockx

Telefon: 0351 8087-555
Fax: 0351 4640-34555
E-Mail schreiben

Familienname L - Z
Simone Klingberg

Telefon: 0351 8087-556
Fax: 0351 4640-34556
E-Mail schreiben

Hinweis:
Anträge sind schriftlich an die für den Hauptwohnsitz zuständige Behörde zu richten.

Weiterbildungsstipendium (Begabtenförderung berufliche Bildung)

Wer kann gefördert werden?

Die Aufnahme ist bis zum Alter von 24 Jahren möglich. Durch Berücksichtigung eines Freiwilligendienstes, Elternzeit u.a. kann die Aufnahme auch bis zu drei Jahre später erfolgen. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.

Voraussetzungen für die Bewerbung um ein Weiterbildungsstipendium sind:

  • Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf
  • Berufsabschlussprüfung mit einem Gesamtergebnis von mindestens 87 Punkten bzw. der Durchschnittsnote 1,9 oder besser
  • oder Platz 1 bis 3 bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb, z. B. „Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks“
  • oder ein begründeter Vorschlag des Arbeitgebers oder der Berufsschule.

Ausführliche Informationen zur Bewerbung finden Sie unter: www.weiterbildungsstipendium.de

Förderfähig sind anspruchsvolle - in der Regel berufsbegleitende - Weiterbildungen:

  • Lehrgänge zum Erwerb fachbezogener beruflicher Qualifikationen
  • Vorbereitungskurse auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung, z. B. Meister/-in, Techniker/-in, Betriebswirt/-in, Fachwirt/-in, Fachkaufmann/Fachkauffrau
  • Seminare zum Erwerb fachübergreifender und sozialer Kompetenzen, z. B. Fremdsprachen, IT-Themen, Gesprächsführung, Konfliktmanagement
  • Berufsbegleitende Studiengänge, die auf der Ausbildung oder der Berufstätigkeit aufbauen

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten wählen ihre Maßnahmen selbst aus, über die Förderfähigkeit entscheidet die zuständige Kammer auf der Grundlage der Förderrichtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Art, Umfang und Dauer der Förderung:

Auf Antrag werden die Kosten für förderfähige Weiterbildungsmaßnahmen gewährt.

Über drei Jahre hinweg können Zuschüsse von:

  • jährlich bis zu 2400 € gezahlt werden
  • Eigenanteil an den förderfähigen Kosten beträgt 10 % pro Fördermaßnahme

Nicht gefördert werden insbesondere:

  • Bildungsmaßnahmen, die zur betriebsüblichen Weiterbildung gehören
  • die den Qualifizierungszielen nicht entsprechen
  • Bildungsmaßnahmen, die der Vorbereitung auf allgemeinbildende Bildungsabschlüsse dienen
  • Fachpraktika im Ausland bei einem Tochterunternehmen des Arbeitgebers.

Wer die eingangs genannten Bedingungen erfüllt, kann sich zur Aufnahme in das Förderprogramm bei der Handwerkskammer Dresden bewerben.

Ansprechpartner

Renate Gietzelt

Telefon: 0351 4640-976
Fax: 0351 4640-34976
E-Mail schreiben

Hinweis:
Bitte beachten: Endtermin der Bewerbung für das Nachfolgejahr ist der 15. November des Kalenderjahres; Information über die Aufnahme erfolgt im Dezember!

Meisterbonus

Sachsen zahlt erfolgreichen Absolventen der Meisterprüfung einen Bonus von 1.000 Euro - erstmals kommt das den Meistern des Jahrganges 2016 zugute

Der Meisterbonus (veröffentlicht im Sächsischen Amtsblatt vom 8. September 2016) soll die Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung unterstreichen und macht den Weg der beruflichen Bildung noch attraktiver. Der Meisterbonus schafft somit einen weiteren Anreiz, sich beruflich weiterzubilden und die eigene Qualifikation zu stärken.

Profitieren können Meister des Handwerk, der Industrie, aus der Landwirtschaft sowie Fachmeister, die ihren Hauptwohnsitz und Arbeitsort in Sachsen haben und ihre Meisterprüfung im Jahr 2016 vor einer Kammer in Sachsen abgelegt haben.

Die Auszahlung wird es künftig zweimal im Jahr geben.

Der Meisterbonus muss von den Absolventen bei der jeweilig zuständigen Stelle, wie z. B. der Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer mittels Formblatt beantragt werden.

Ansprechpartner

Corina Waldeck

Telefon: 0351 4640-961
Fax: 0351 4640-34961
E-Mail schreiben

ESF-Förderung (Europäischer Sozialfonds)

Weiterbildungsscheck – individuell

 

Was wird gefördert?
Vorhaben der individuell beruflichen Weiterbildung (nicht freizeitorientiert) bei einem externen Bildungsträger

Antragsberechtigt sind:

  • Arbeitnehmer/Beschäftigte
  • Auszubildende, Berufsfachschüler (ab vollendetem 18. Lebensjahr), geringfügig Beschäftigte nach § 8 Abs. 1 SGB IV mit einem Arbeitsentgelt, dass 450,00 EUR im Monat nicht übersteigt
  • andere Personengruppen, die (wieder) in das Erwerbsleben eintreten wollen, wie beispielsweise arbeitslose Nichtleistungsempfänger
Für Arbeitnehmer/Beschäftigte gilt:

 

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Der Teilnehmer hat seinen Hauptwohnsitz im Freistaat Sachsen
  • Förderfähige Kosten (Weiterbildung zzgl. Prüfungsgebühren) müssen mind. 1.000,00 EUR betragen
  • Antragsteller mit mehr als 2.500,00 EUR bis 4.000,00 EUR Gesamtbruttoeinkommen werden nur gefördert, wenn sie in einem befristeten Arbeitsverhältnis stehen, Leiharbeiter sind oder die Weiterbildung dem Erwerb des ersten akademischen Abschluss dient

Nicht gefördert werden:

  • Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes mit unbefristeten Arbeitsverträgen (nur Auszubildende)
  • Selbstständige (Weiterbildungsscheck betrieblich nutzen!)
  • Weiterbildungen, die im Interesse des Arbeitgebers liegen (Weiterbildungsscheck betrieblich nutzen!)
  • Fahrschulausbildungen
  • Weiterbildungen, für die anderweitige Förderungen zur Verfügung stehen
  • Weiterbildungen, die nicht berufsbegleitend sondern zusammenhängend über mehr als 3 Monate in Vollzeit durchgeführt werden

Förderhöhe

  • 70 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben (Weiterbildungskosten zzgl. Prüfungsgebühren) (gilt nicht für Personen mit Hauptwohnsitz im Landesdirektionsbezirk Leipzig und im ehemaligen Landkreis Döbeln)
  • 50 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben für im Landesdirektionsbezirk Leipzig inkl. ehemaliger Landkreis Döbeln wohnende Antragsteller
  • 50 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben für Antragsteller mit einem durchschnittlichen monatlichen Bruttoeinkommen von mehr als 2.500,00 EUR bis 4.000,00 EUR
  • Die erforderliche  Mitfinanzierung (50% bzw. 30%) durch den Ausbildungsbetrieb oder Arbeitgeber ist nicht zulässig
Für Auszubildende, Berufsfachschüler und geringfügig Beschäftigte gilt:

 

Zuwendungsvoraussetzungen

  • Der Teilnehmer hat seinen Hauptwohnsitz im Freistaat Sachsen
  • Auszubildende haben ihren Hauptwohnsitz und ihre Ausbildungsstätte im Freistaat Sachsen
  • Förderfähige Kosten (Weiterbildung zzgl. Prüfungsgebühren) müssen mind. 300,00 EUR betragen.

Nicht gefördert werden:

  • Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes mit unbefristeten Arbeitsverträgen (nur Auszubildende)
  • Selbstständige (Weiterbildungsscheck betrieblich nutzen!)
  • Weiterbildungen, die im Interesse des Ausbildungsbetriebs bzw. des Arbeitgebers liegen  (Weiterbildungsscheck betrieblich nutzen!)
  • Weiterbildungen, deren Inhalte Bestandteil des Ausbildungsrahmens der aktuellen Berufsausbildung sind
  • Weiterbildungen, für die anderweitige Förderungen zur Verfügung stehen
  • Fahrschulausbildungen

Förderhöhe

  • 80 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben (Weiterbildungskosten zzgl. Prüfungsgebühren)
  • Die erforderliche  Mitfinanzierung (20%) durch den Ausbildungsbetrieb oder Arbeitgeber ist nicht zulässig
Für Nichtleistungsempfänger, Wiedereinsteigende und Berufsrückkehrende gilt:

 

Zuwendungsempfänger

  • Arbeitslos gemeldete (§ 16 SGB III) Nichtleistungsempfänger, Arbeitsuchend oder arbeitslos gemeldete (§ 15 o. § 16 SGB III), Wiedereinsteigende oder Berufsrückkehrende (§ 20 SGBIII)

Zuwendungsvoraussetzungen

Der Teilnehmer hat seinen Hauptwohnsitz im Freistaat Sachsen
Es besteht kein Anspruch auf Leistungen nach SGB II
Förderfähige Kosten (Weiterbildung zzgl. Prüfungsgebühren) müssen mind. 300,00  EUR betragen

Nicht gefördert werden:

  • selbstständig Tätige (bitte nutzen Sie den „Weiterbildungsscheck betrieblich“)
  • Wiedereinsteigende bzw. Berufsrückkehrende, die zum Rechtskreis SGB II gehören
  • Weiterbildungen, für die eine anderweitige öffentliche Förderung zur Verfügung steht
  • Fahrschulausbildungen (Führerscheine)
  • Weiterbildungen, die nicht berufsbegleitend sondern zusammenhängend über mehr als 3 Monate in Vollzeit durchgeführt werden  

Förderhöhe

  • 80 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben (Weiterbildungskosten zzgl. Prüfungsgebühren)

Frist/Dauer

Mit der jeweiligen Weiterbildungsmaßnahme kann nach Antragseingang bei der SAB begonnen werden. Neben einer verbindlichen Anmeldung, An- oder Bezahlung der Weiterbildung kann auch mit der Durchführung der Weiterbildungsmaßnahme förderunschädlich nach Antragstellung in der SAB und vor dem Erhalt des Zuwendungsbescheides begonnen werden. Wir weisen jedoch darauf hin, dass das Risiko, die Zuwendung nicht, nicht in der beantragten Höhe oder nicht zu dem beantragten Zeitpunkt zu erhalten, beim Antragsteller liegt. Bearbeitungszeit durch die SAB je nach Antragsaufkommen ca. 8 Wochen.

 

Wichtige Hinweise für alle Antragsberechtigten

Konkrete Informationen und Anforderungen zum Antragsverfahren, den Fördervoraussetzungen und weitere Konditionen sind in den Förderbausteinen geregelt.

Diese und weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite der SAB: www.sab.sachsen.de

Vor Beantragung der Förderung kann eine Beratung bei der SAB in Anspruch genommen werden.

 

Weiterbildungsscheck – betrieblich

Was wird gefördert?

Vorhaben der betrieblichen Weiterbildung, insbesondere mit folgenden Zielstellungen:

  • Qualifizierung im Zusammenhang mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze und der Erschließung neuer Märkte,
  • Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit sowie Höherqualifizierung von Arbeitskräften,
  • Anpassung der Arbeitgeber an neue Herausforderungen z. B. hinsichtlich von Aufgaben des Unternehmensmanagements, der Fachkräftesicherung oder der Implementierung neuer Technologien,
  • Vorbereitung von Unternehmensnachfolgen,
  • vertiefende bzw. ergänzende Bildungsangebote für Auszubildende in der betrieblichen Berufsausbildung,
  • Qualifizierungen zur Verbesserung des Umwelt- und Ressourcenschutzes im Arbeitsprozess.

Wer wird gefördert?

  • Arbeitgeber (natürliche bzw. juristische Personen oder Personenvereinigungen des privaten Rechts) und Selbständige mit Sitz oder Niederlassung im Freistaat Sachsen.
  • Antragsberechtigt und Zuwendungsempfänger sind Kleinstunternehmen oder kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
  • Antragsberechtigt sind neben KMU auch Sozialunternehmen. Diese unterliegen nicht den Größenbeschränkungen der KMU-Definition.

Zielgruppe (Teilnehmer)

  • Unternehmer bzw. Selbstständige, Beschäftigt, Auszubildende (auch in Elternzeit)
  • dual Studierende, Werksstudenten, Praktikanten
  • in begründeten Fällen Arbeitslose oder Personen, die wieder ins Erwerbsleben eintreten wollen (z. B. mit Einstellungszusage)

Nicht gefördert werden:

  • nach AFBG förderfähige Teilnehmer
  • Unternehmen mit öffentlicher Grundfinanzierung
  • Firmeninterne Schulungen oder Coachings (ohne Einbeziehung externer Dienstleister)

Zuwendungsvoraussetzung

  • Der Teilnehmer hat seinen Hauptwohnsitz oder Arbeits-bzw. Ausbildungsort im Freistaat Sachsen
  • Weiterbildung beinhaltet keine freizeitorientierte Themen
  • Durchführung der Weiterbildung durch einen externen Bildungsdienstleister
  • Auswahl der Weiterbildung nach den Kriterien der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit. Zur Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots sind gemäß Nummer 3.1 der NBest-SF vor Auftragserteilung so weit möglich mindestens drei Vergleichsangebote einzuholen
  • Zuwendungen können nur gewährt werden, wenn die förderfähigen Kosten der Weiterbildung zzgl. Prüfungs- oder Anerkennungsgebühren müssen mindestens 700,00 EUR betragen.
  • Sind ausschließlich Auszubildende Teilnehmer der Weiterbildung betragen die Mindestkosten der Weiterbildung 430 EUR.
  • Die Umsatzsteuer ist nicht förderfähig

Förderhöhe

  • 50 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben (Weiterbildungskosten zzgl. Prüfungsgebühren)
  • 70 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben (Weiterbildungskosten zzgl. Prüfungsgebühren) für Geringqualifizierte ohne Berufsabschluss, Auszubildende sowie Beschäftigte ab 50 Jahren, die auf die Übernahme neuer beruflicher Aufgaben vorbereitet werden. Mehrere Anträge eines Antragstellers für die gleiche Weiterbildungsmaßnahme werden zusammengefasst und mit dem niedrigerem Fördersatz berücksichtigt.
  • 40 % bei Sozialunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeiter

Verfahrensablauf

Der Antrag ist unter Verwendung der entsprechenden Antragsformulare für den Förderzeitraum 2014 bis 2020 schriftlich bei der SAB einzureichen. Die SAB prüft Ihren Antrag und gibt Ihnen umgehend Bescheid. Vor Beantragung der Förderung kann eine Beratung bei der SAB in Anspruch genommen werden.

Frist/Dauer

Mit der jeweiligen Weiterbildungsmaßnahme kann nach Antragseingang bei der SAB begonnen werden. Neben einer verbindlichen Anmeldung, An- oder Bezahlung der Weiterbildung kann auch mit der Durchführung der Weiterbildungsmaßnahme förderunschädlich vor dem Erhalt des Zuwendungsbescheides begonnen werden. Wir weisen jedoch darauf hin, dass das Risiko, die Zuwendung nicht, nicht in der beantragten Höhe oder nicht zu dem beantragten Zeitpunkt zu erhalten, beim Antragsteller liegt.

 

Wichtiger Hinweis

Konkrete Informationen und Anforderungen zum Antragsverfahren, den Fördervoraussetzungen und weitere Konditionen sind in den Förderbausteinen geregelt.

Diese und weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite der SAB: www.sab.sachsen.de

 

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB).

Servicecenter SAB: Telefon 0351 4910 - 4930 | Telefax 0351 4910 - 21015

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der SAB.

Ansprechpartner

Annegret Umlauft

Telefon: 0351 8087-552
Fax: 0351 4640-34552
E-Mail schreiben

Hinweis:
Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank (SAB) - Förderbank.

Staatliche Bildungsprämie – Prämiengutschein

Wer und was wird gefördert?

Der Prämiengutschein dient der individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen oder Seminaren sowie Prüfungen nach Maßgabe des § 45 BBiG (Externenprüfung). Er darf ausschließlich für die Veranstaltungsgebühren eingesetzt werden. Neben- oder Folgekosten wie z. B. für Anfahrt, Verpflegung oder Übernachtung sind nicht förderfähig. Pro Person kann im Rahmen der Förderrichtlinie alle zwei Kalenderjahre ein Prämiengutschein ausgestellt werden. Ausschlaggebend ist das Jahr der Gutscheinausgabe.

Einen Prämiengutschein können Beschäftigte in Deutschland erhalten, die
  • das 25. Lebensjahr vollendet haben, und die befugt sind, in Deutschland zu arbeiten und durchschnittlich mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind und deren zu versteuerndes Jahreseinkommen die Beträge von 20.000,00 EUR bzw. 40.000,00 EUR bei gemeinsam Veranlagten nicht übersteigt.
  • während der Mutterschutzfrist, in Elternzeit oder Pflegezeit unterhalb der genannten Einkommensgrenzen liegen und über einen gültigen Arbeitsvertrag im Umfang von mindestens 15 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit verfügen.
  • deren Erwerbseinkommen als Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer und Selbständige trotz der Mindestarbeitszeit unter den Regelleistungen der Grundsicherung liegt und die daher zu ihrem Erwerbseinkommen aufstockende Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch erhalten.
Keinen Prämiengutschein erhalten:
  • Beschäftigte in öffentlich geförderten Beschäftigungsverhältnissen,
  • Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende, Rentnerinnen bzw. Rentner und Pensionäre,
  • alle anderen Personen, die die oben genannten Anforderungen nicht erfüllen.
Prämiengutscheine dürfen nicht eingesetzt werden für:
  • Weiterbildungen, die der Gesundheitsprävention dienen,
  • Weiterbildungen, die der Erfüllung einer regelmäßigen, nachweislichen Fortbildungsverpflichtung dienen,
  • Weiterbildungen, deren durch Rechnung nachgewiesene Veranstaltungsgebühren mehr als 1.000 EUR (inkl. MwSt.) betragen. (Sollte sich herausstellen, dass diese Gebühren mehr als 1.000 EUR (inkl. MwSt.) betragen, kann der Prämiengutschein zurückgenommen und ein neuer Gutschein ausgestellt werden).
  • Den Erwerb der allgemeinen Fahrerlaubnis für alle in § 6 der Fahrerlaubnis-Verordnung genannten Klassen.

 

Höhe der Förderung

  • 50 % der Kurskosten, maximal 500,00 EUR

 

Zuständige Stelle

Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Näheres zum Antragsverfahren, den Fördervoraussetzungen und Konditionen unter: www.bildungspraemie.info

Ansprechpartner

Annegret Umlauft

Telefon: 0351 8087-552
Fax: 0351 4640-34552
E-Mail schreiben

Tipp:
Ob eine Maßnahme unter die Förderfähigkeit fällt, erfahren Sie über die Hotline: 0800-2623 000 oder im persönlichen Beratungsgespräch in Ihrer Beratungsstelle.

Bildungsgutschein

Im Rahmen der Förderung der beruflichen Weiterbildung können die Agenturen für Arbeit bei Vorliegen der Förderungsvoraussetzungen Bildungsgutscheine für zuvor individuell festgestellte Bildungsbedarfe aushändigen.

 

Wer und was wird gefördert?

Ein Bildungsgutschein für die Teilnahme an einer Weiterbildungsmaßnahme wird ausgestellt, um den Arbeitnehmer bei Arbeitslosigkeit beruflich einzugliedern, eine konkret drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden, oder weil die Notwendigkeit einer Weiterbildung wegen fehlenden Berufsabschlusses anerkannt ist.

Die Feststellungen zur Notwendigkeit einer Weiterbildung schließen immer auch die arbeitsmarktlichen Bedingungen ein. Das heißt, die Agentur für Arbeit muss abwägen, ob zum Beispiel die Arbeitslosigkeit auch ohne eine Weiterbildung beendet werden kann, ob andere arbeitsmarktpolitische Instrumente erfolgversprechender sind und ob mit dem angestrebten Bildungsziel mit hinreichender Wahrscheinlichkeit eine Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt erwartet werden kann.

Vor Beginn der Teilnahme an einer Weiterbildung muss eine Beratung durch die Agentur für Arbeit erfolgt sein.

Der Bildungsgutschein ist eine Zusicherung, dass die durch die Teilnahme an der Weiterbildung anfallenden Kosten übernommen werden. Ein Recht auf den Bildungsgutschein gibt es nicht. Die Entscheidung über Förderung liegt beim Arbeitsberater.

 

Wie wird gefördert?

Die Arbeitsagentur übernimmt alle Kosten, die unmittelbar durch die Weiterbildung entstehen. Dazu zählen Lehrgangs- und Fahrtkosten, Kosten für Unterkunft, Verpflegung und die Betreuung von Kindern. Arbeitslosengeld fließt in dieser Zeit weiter.

 

Zuständige Stelle

Die Arbeitsagenturen am Wohnort.

 

Ansprechpartner

Annegret Umlauft

Telefon: 0351 8087-552
Fax: 0351 4640-34552
E-Mail schreiben

Programm WeGebAU

Weiterbildungsförderung Geringqualifizierter und beschäftigter Arbeitnehmer im Unternehmen der Bundesagentur für Arbeit.

 

Wer und was wird gefördert?

 

Gering qualifizierte Arbeitnehmer
  • ohne anerkannten Berufsabschluss mit mind. zweijähriger Ausbildungsdauer,
  • mit Berufsabschluss, die aufgrund einer mehr als vier Jahre ausgeübten Beschäftigung in an oder ungelernter Tätigkeit bzw. Arbeitslosigkeit, Kindererziehung und Pflege eines Angehörigen eine dem Berufsabschluss entsprechende Beschäftigung voraussichtlich nicht mehr ausüben können,

können bei Weiterbildungen/Umschulungen durch eine Qualifizierungsförderung unterstützt werden, wenn ein anerkannter Berufsabschluss bzw. eine berufsanschlussfähige Teilqualifikation erworben wird. Die Weiterbildungskosten können zu 100 % übernommen werden. Die weiterbildungsbedingte Ausfallzeit kann mit einem Arbeitsentgeltzuschuss bis zu 100 % gefördert werden.

 

Arbeitnehmer in kleinen und mittleren Unternehmen mit max. 250 Mitarbeitern
  • die bei Beginn der Teilnahme das 45. Lebensjahr erreicht haben, können Weiterbildungskosten bis zu 75 % gefördert bekommen, wenn die Maßnahme nach der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung für Weiterbildungen (AZWV) zugelassen ist und mindestens 160 Unterrichtseinheiten absolviert werden.
  • die bei Beginn der Teilnahme das 45. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, können Weiterbildungskosten bis zu 50 % gefördert bekommen, wenn die Maßnahme nach der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung für Weiterbildungen (AZWV) zugelassen ist, mindestens 160 Unterrichtseinheiten absolviert werden und der Arbeitgeber sich mit 50 % an den Weiterbildungskosten beteiligt.

 

Fördervoraussetzungen

  • Der Arbeitnehmer muss bezugsfrei von SGB II Leistungen sein.
  • Es muss ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis vorliegen, das über den gesamten Weiterbildungszeitraum besteht.
  • Die Qualifizierung muss während der üblichen Arbeitszeit stattfinden.

 

Zuständige Stelle in Dresden

Agentur für Arbeit Dresden

Team WeGebAU: Telefon 0351 2885 – 1619/1618 | Telefax 0351 2885 – 292222

dresden.arbeitgeber@arbeitsagentur.de

Ansprechpartner

Annegret Umlauft

Telefon: 0351 8087-552
Fax: 0351 4640-34552
E-Mail schreiben

Fördermöglichkeiten für Soldaten

Der Berufsförderungsdienst (BFD) ist zuständig für die schulische und berufliche Bildung der Soldatinnen und Soldaten. Seine Aufgabe ist es, die ausscheidenden Soldaten auf Zeit (SaZ) erfolgreich in einen Zivilberuf einzugliedern und ihnen die Chance zu einem beruflichen und sozialen Aufstieg mit auf den Weg zu geben.

 

Wer und was wird gefördert?

Grundlage des Angebotes des BFD ist das Soldatenversorgungsgesetz (SVG). Es stellt allen Soldaten auf Zeit (SaZ), Berufsoffizieren im fliegerischen Dienst mit besonderer Altersgrenze (BO 41) und Freiwillig Wehrdienstleistenden (FWDL) eine je nach Dauer der Dienstzeitverpflichtung unterschiedlich breite Palette an Leistungen zur Verfügung, die systematisch aufeinander aufbauen.

 

Angebot während der Wehrdienstzeit

Bereits während der Dienstzeit bietet der Berufsförderungsdienst Maßnahmen an, die vorhandene Kenntnisse und Fertigkeiten auffrischen, erweitern oder zum Erwerb neuer Kenntnisse beitragen sollen.

  • Interne Maßnahmen
  • Externe Maßnahmen
  • Eingliederungsmaßnahmen

 

Schulische und berufliche Bildung am Ende und nach der Wehrdienstzeit

Für SaZ und BO41 steht hier ein zeitlich und finanziell nach der Verpflichtungszeit gestaffelter Anspruch auf Förderung der schulischen und beruflichen Bildung zur Verfügung.

Im Zusammenspiel mit Beratung und Förderung während der Dienstzeit wird hier ein maßgeschneidertes Paket zur Unterstützung der Eingliederung in den Zivilberuf geschnürt.

 

Eingliederung in das zivile Erwerbsleben

Als weitere Leistungen zur Eingliederung bietet der BFD

  • eine Arbeitsvermittlung über die Stellenbörse BFD
  • einen Einarbeitungszuschuss zum Ausgleich einer eventuellen Lohn-/Leistungsdifferenz.
  • Berufliche Orientierungs- und Berufsvorbereitungsmaßnahmen, Bewerbungstrainingsprogramme.
  • Hilfe bei der Eingliederung in den öffentlichen Dienst auf vorbehaltene Stellen mit Hilfe des Eingliederungs- und Zulassungsschein.

 

Zuständige Stelle

Die Mitarbeiter der Berufsförderungsdienste beraten Soldaten auf Zeit, ehemaligen Soldaten auf Zeit oder als Soldaten, der freiwilligen Wehrdienst leistet.

Zur Terminvereinbarung nehmen Sie bitte Kontakt mit dem für Sie zuständigen Berufsförderungsdienst auf.

www.personal.bundeswehr.de

Ansprechpartner

Annegret Umlauft

Telefon: 0351 8087-552
Fax: 0351 4640-34552
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