Ausbildung zum Gebäudeenergie-
berater/in – auch für Sie ein entscheidender Treffer?
„Es spricht sich langsam herum: Wer künftig Gebäude vermietet, verkauft oder verpachtet, braucht für jedes einzelne Haus einen Energieausweis.“ Grund dafür ist die
Energie-Einspar-Verordnung (2008). Ob Privatvilla oder eine Sport- und Mehrzweckhalle: Der Ausweis belegt den genauen Energieverbrauch für das jeweilige Haus. Der ist für Vermieter und Nutzer bedeutsam für seriöse Kostenplanung. Und er schützt künftige Mieter: Was nützt mir die schönste Wohnung, wenn mich wegen fehlender oder falscher Isolierung bald die Nebenkosten auffressen?
Aus Erfahrung - gut!
Holger Krüger führt seit 1994 in Röderau-Bobersen, einem Ortsteil von Zeithain, seinen eigenen Handwerksbetrieb für Heizung, Lüftung und Sanitär. Mit drei Gesellen, einer Sekretärin und einem Lehrling ist er in der Region Riesa-Großenhain für seine Kundschaft da.
Der Handwerksmeister drückte knapp drei Monate im BTZ Großenhain der Handwerkskammer Dresden die Schulbank und nahm erfolgreich teil am
Fortbildungslehrgang „Gebäudeenergieberater im Handwerk“. Er konnte diesen begehrten Abschluss inzwischen
zum bedeutsamen Wettbewerbsvorteil ummünzen.
„Ich habe das frühzeitig erkannt und mit der
Fortbildung bei der Handwerkskammer einen entscheidenden Treffer gelandet. Die Nachfrage ist gut, ich habe mich auf die bedarfsabhängigen Energieausweise spezialisiert. Denn die zeigen deutlicher als die verbrauchsabhängigen, was wirklich Sache ist. Dafür untersuche ich die thermische Hülle des Hauses von der Bodenkante bis zum Dachgiebel. Und so ist schon aus manchem Auftrag, wo es zunächst nur um den Austausch des alten Heizkessels ging, viel mehr geworden – zum Vorteil der Umwelt und der nachhaltigen, dauerhaften Energie-Einsparung, die sehr schnell für weniger laufende Kosten sorgt. Was sich natürlich auch für die lohnt, die im eigenen Haus wohnen.“
| Gebäudeenergieberater/in im Handwerk |
| Lehrgangsform: |
Vollzeit oder Teilzeit |
| Unterrichtszeiten: |
Vollzeit: Montag bis Freitag 8.00 - 15.00 Uhr
Teilzeit: Freitag 12.30 - 19.30 Uhr, Samstag 7.00 - 14.00 Uhr
|
| Dauer: |
200 Unterrichtsstunden |
| Inhalt: |
Allgemeines und fachliches Grundwissen:
Klima- und Umwelt / Ermittlung von Energie- und Betriebskosten / Erstellung einer Energiebilanz
Bauphysik:
Energieeinsparendes Bauen / Wärme dämmende Konstruktionen / Solarenergienutzung
Solar-, Heizungs- und Abgastechnik:
Grundtypen der Wärmeerzeuger / Wärmerückgewinnung / Solarwärmeanlagen
Elektrotechnik:
Energieeinsparmaßnahmen / Erzeugung elektrischer Energien über erneuerbare Energien / Einsatz von Elektro-, Heiz- und Warmwassersytemen bei Modernisierungsmaßnahmen
Energieeinsparverordnung:
Informationen zur aktuellen Energieeinsparverordnung (Oktober 2009)
Kundenberatung:
gewerbeübergreifende und komplexe Kundenberatung, insbesondere zur Gebäudemodernisierung und -sanierung |
| Zielgruppe: |
Meister/innen und befähigte Fachkräfte zulassungspflichtiger Handwerke (Maurer und Betonbauer, Zimmerer, Dachdecker, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer, Installateur und Heizungsbauer, Stuckateure, Elektrotechniker, Tischler, Maler und Lackierer, Estrichleger, Ofen- und Luftheizungsbauer, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Kälteanlagenbauer, Klempner, Metallbauer, Rolladen- und Jalousiebauer, Raumausstatter, Glaser, Steinmetze und Steinbildhauer, Parkettleger, Schornsteinfeger) |
| Abschluss: |
Fortbildungsprüfungszeugnis und Urkunde der Handwerkskammer Dresden |
| Lehrgangsort: |
BTZ Großenhain - Berufsbildungs- und Technologiezentrum Großenhain
Kleinraschützer Straße 14, 01558 Großenhain |
| Fördermöglichkeit: |
Europäischer Sozialfonds (ESF) für kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen |
Unsere Kursplätze mit Förderung sind begrenzt. Melden Sie sich
hier gleich an oder informieren Sie sich jetzt bei unserer Kundenberaterin Martina Mayer über alle Details!