Veröffentlicht am 22.02.2012
Handwerk zeigt am 13. Februar 2012 in Dresden Flagge
Mehr als 13.000 Menschen bilden Kette des Gedenkens an die Dresdner Bombennacht. Auch Kammerpräsident Dittrich dabei.
Mehr als 13.000 Menschen haben sich am 13. Februar 2012 in die Menschenkette um die Dresdner Innenstadt eingereiht. Sie gedachten und erinnerten an die Opfer der Bombenangriffe auf Dresden. Mit dabei waren auch Vertreter des Handwerks wie der Präsident der Handwerkskammer Dresden, Claus Dittrich, dem die Teilnahme eine Herzensangelegenheit war. "Es ist mir wichtig, Offenheit und Toleranz in dieser Stadt zu leben und mich gleichzeitig gegen extremistische Aktivitäten zu stellen", sagte er im Vorfeld des Tages. Es sei wichtig, friedlich der Kriegsopfer zu gedenken und im Rahmen von Recht und Gesetz gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren.
Der Erste Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, Dirk Hilbert, eröffnete um 17 Uhr die Kette mit einer Rede. Danach teilten sich die Anwesenden und bewegten sich einerseits in Richtung Dr.-Külz-Ring und weiter zur Wallstraße, andererseits in Richtung Synagoge. Um 18 Uhr reichten sich die aus beiden Richtungen kommenden Menschen die Hände und fügten die Kette somit zusammen. Während der folgenden zehn Minuten läuteten alle Glocken der Dresdner Innenstadtkirchen.
Zahlreiche andere Prominente reihten sich in die Menschenkette ein, darunter auch Oberbürgermeisterin Helma Orosz, der Präsident des sächsischen Landtages, Dr. Matthias Rößler, sowie Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich.
Auf dem Foto: Kammerpräsident Claus Dittrich (2.v.li.) mit Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden (M.), und Heinz-Joachim Aris, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinden Sachsen (re.). Foto: André Wirsig
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