Freiwillig zu meisterlichen Ehren
Handwerkliches Geschick, Vielseitigkeit und Kreativität: Wer diese Voraussetzungen mitbringt, kann im Raumausstatterhandwerk zu meisterlichen Ehren gelangen. Sechs Gesellen und eine Gesellin hatten seit August 2009 in der „Meisterschule Raumausstatter“ im Dresdner Bildungszentrum Handwerk gebüffelt, um sich nun Meister ihres Handwerks nennen zu können. Bis Februar schwitzten sie „Blut und Wasser“, schließlich galt es in 56 Stunden eine Prüfungskoje und drei individuelle Arbeitsproben auszuführen. Dabei hat es die 4 qm große und 2,2 m hohe „Koje“ in sich. Wände und Decken sind mit Tapeten und Textilien zu gestalten, Bodenbelagsarbeiten, Fensterdekoration und Polsterstück vervollständigen das Minizimmer. In allen vier Teilbereichen sind viele fachliche Anforderungen zu beachten. Die sieben Prüflinge standen vor der Aufgabe, Sessel, Wände, Fenster und Fußboden zu einem Gesamtkonzept zusammenzufügen und als einheitliches harmonisches Ganzes zu präsentieren.
Wer in der „Meisterschule Raumausstatter“ der Handwerkskammer Dresden ein Meisterstudium belegt, findet optimale Bedingungen vor. Modernste Maschinen, Werkzeuge und rund 400 qm Werkstattfläche garantieren hervorragende Arbeitsbedingungen. Im August 2010 beginnt der nächste Vorbereitungslehrgang auf die Meisterprüfung im Raumausstatterhandwerk. In 680 Unterrichtsstunden werden die Teile 1 (Dekoration, Polstern, Bodenlegen und Wandbekleidung) und 2 (Werkstoff- und Stilkunde, Kalkulation, Kundenberatung, Technisches Zeichnen sowie Farben- und Formenlehre) vermittelt.
Informationen dazu gibt es bei Kundenberaterin Claudia Lösche, Telefon 0351 8087-521, E-Mail claudia.loesche@hwk-dresden.de.