Zuerst möchte ich meine Tätigkeiten hier berschreiben.
Ich arbeite in einem lieblichen "Familienbetrieb "mit einem älteren Ehepaar zusammen.
Hauptsächlich wird hier aber nur gepolstert, was für mich, aus dem Bodenlegerverein,
zuerst einige Probleme aufwies.
Die Arbeitsschritte erstmal wieder ordnen und "ihre" Arbeitsweisen verstehen und übernehmen.
An manchen Tagen geht es auch in nahe gelegene Wohngebiete, zum Gardinen aufhängen und deren Schnurzug montieren.
Herr Dillé ist hier für diese beiden Sachen zuständig. Seine Frau fertigt die Dekorationselemente an.
Im Großen und Ganzen ist das Arbeiten sehr angenehm, man lernt einiges daz und vorallem, die Pausen werden eingehalten. Wenn man sich schonmal eher ans Werk macht, wird man gleich abgehalten.
Und die zweistündige Mittagspause ist auch sehr fordernd, es gibt täglich Selbstgekochtes, dazu Baguette und ein Glas Wein.
nun zum Pariser Leben
Da ich seit ca. einem Jahr in einem friedlichen Dorf lebe, ist die Großstadt eine gute Abwechslung.
Zwar sind Metrotrubel und gewöhnungsbedürftiger Busverkehr nicht das Tollste, aber ich bin auch nicht abgeneigt.
Vorallem mit meinen Zimmergenossen Stefan und Mirco habe ich so einiges erlebt.
Es gibt so viele Dinge zu sehen in Paris, aber das Chateau de Versailles war am beeindruckesten,
Ein sehr großes Schloss und einen noch größeren "Garten" dahinter. Der gleicht aber eher einem Erholungszentrum,
da es einen See in der Mitte gibt mit Bootsverleih, überall Jogger, Radfahrer und Arbeitern, die alles am laufen halten.
Es gefällt mir hier sehr gut und ich würde auch gerne wiederkommen, aber trautes Heim ist Glück allein..
Au revoir, Eric Heinrich