Mindestlohn im Elektrohandwerk soll 2016 fortgesetzt werden
Mindestlohn im Elektrohandwerk wird fortgesetztAntrag auf Allgemeinverbindlicherklärung eines Mindestentgelttarifvertrages im Bundesanzeiger veröffentlicht

Am 31. Dezember 2015 tritt der zurzeit geltende Mindestentgelttarifvertrag im Elektrohandwerk außer Kraft. Die Tarifvertragsparteien haben sich bereits im Juni auf einen neuen Mindestentgelttarifvertrag im Elektrohandwerk geeinigt, der das Mindestentgelt ab dem 1. Januar 2016 festlegt. Nun wurde der Antrag auf Allgemeinverbindlicherklärung des Tarifvertrages am 13. November 2015 im Bundesanzeiger veröffentlicht und die dreiwöchige Stellungnahmefrist beginnt zu laufen.

Der Tarifvertrag sieht folgende Mindestlöhne vor:

ab 1. Januar 2016   9,85 EUR (Ost, einschließlich Berlin) 10,35 EUR (West)
ab 1. Januar 2017 10,40 EUR (Ost, einschließlich Berlin)
10,65 EUR (West)
ab 1. Januar 2018  10,95 EUR (bundeseinheitlich)   
ab 1. Januar 2019  11,40 EUR (bundeseinheitlich)   

Die beantragte Allgemeinverbindlicherklärung kann mit Rückwirkung ausgesprochen werden. Sobald die Allgemeinverbindlicherklärung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vorliegt, werden wir Sie an dieser Stelle informieren.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die von der Allgemeinverbindlicherklärung betroffen werden würden, können von einer der Tarifvertragsparteien (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke; Industriegewerkschaft Metall) eine Abschrift des Tarifvertrages gegen Erstattung der Selbstkosten (Papier- und Vervielfältigungskosten- oder Druckkosten sowie das Übersendungsporto) verlangen.

Stand: 26.11.2015

Mindestlohn im Elektrohandwerk
Mindestlohn im Elektrohandwerk wird 2014 fortgesetzt

Am 23. Dezember 2013 wurde die Allgemeinverbindlicherklärung des Tarifvertrages über ein Mindestentgelt in den Elektrohandwerken vom 4. März 2010 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Damit gilt ab dem 1. Januar ein neuer Mindestlohn im Elektrohandwerk. Der Tarifvertrag tritt spätestens am 31. Dezember 2015 ohne Nachwirkung außer Kraft.

Ab dem 1. Januar 2014 gelten im Elektrohandwerk folgende Mindestlöhne:

 

In den Bundesländern Berlin,
Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen,
Sachsen-Anhalt, Thüringen

An Arbeitsorten in den übrigen Bundesländern 
ab 1. Januar 2014 9,10 EUR 10,00 EUR
ab 1. Januar 2015 9,35 EUR 10,10 EUR

Es gilt das am jeweiligen Arbeitsort gültige tarifliche Mindestentgelt.

Der Anspruch auf Mindestentgelt wird spätestens zum 15. Des Monats fällig, der auf den Monat folgt, für den das Mindestentgelt zu zahlen ist. Der Tarifvertrag gilt für alle Betriebe oder selbständigen Betriebsabteilungen, die mit der handwerksmäßigen Installation von elektro- und informationstechnischen Anlagen und Geräten einschließlich elektrischer Leitungen, Kommunikations- und Datennetze sowie mit Fahrleitungs-, Freileitungs-, Ortsnetz– und Kabelbau befasst sind. Er gilt für alle Beschäftigten, soweit sie elektro- und informationstechnische Tätigkeiten außerhalb des Betriebes ausüben. Nicht erfasst werden Auszubildende im Sinne des § 1 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) sowie solche Beschäftigte,
  • bei denen Berufsfindung bzw. praktische Erfahrungen im Rahmen einer Ausbildung nachweislich im Vordergrund stehen
  • die ohne einschlägige berufsfachliche Kenntnisse und ausgewiesen als Schüler gegen Entgelt Aushilfstätigkeiten übernehmen. 

Hinweis: Die Allgemeinverbindlichkeit wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Tarifinformationen und die Beratung zu allen Fragen des Tarifrechts erfolgen ausschließlich über Innungen und Landesinnungsverbände.

Stand: 30.12.2013

Weitere Informationen:
Ansprechpartner:
Uta Görbert Telefon: 0351 4640-453 Telefax: 0351 4640-34453 E-Mail schreiben
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