Deutsch-japanischer Austausch -
Programm für junge Berufstätige
Junge Berufstätige und Auszubildende im Alter zwischen 18 und 30 Jahren können sich für ein zweiwöchiges Austauschprogramm (13. bis 27. November 2012) zwischen Deutschland und Japan bewerben. Der Aufenthalt in Japan steht unter dem Thema „Arbeit und gesellschaftliche Verantwortung“ und bietet den bis zu 23 Teilnehmern die Chance, die Lebens- und Arbeitswelt des Gastlandes sowie seine Kultur und Geschichte kennen zu lernen. Zwei bis drei Tage davon erhalten die jungen Berufstätigen Einblick in das Arbeitsleben ihrer eigenen Berufssparte. Vor der Reise ist ein dreitägiges Vorbereitungsseminar vom 5. bis 7. Oktober 2012 im Japanisch-Deutschen Zentrum in Berlin obligatorisch.

Finanziert wird das Austauschprogramm im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit einer Eigenbeteiligung von 700 Euro. Bewerbungsschluss ist der 25. Mai 2012.

Nähere Informationen dazu im Internet unter www.jdzb.de bzw. bei Nauka Niura (Telefon: 030 83907-194, E-Mail: nmiura@jdzb.de) oder bei Hitomi Makino (Telefon: 030 83907-193, E-Mail: hmakino@jdzb.de).
Mobilitätsberatung – Als Lehrling nach Europa
Die Handwerkskammer Dresden unterstützt die internationale Ausrichtung seiner Mitgliedsbetriebe durch vielfältige Maßnahmen. Denn in der hiesigen Handwerksregion, in Nachbarschaft zu Polen und Tschechien, liegt Europa praktisch vor der Haustür. Dabei fördert die Kammer auch die grenzüberschreitende Mobilität des Nachwuchses.

Ansprechpartnerin der Handwerkskammer Dresden zur Mobilitätsberatung in der Berufsbildung: Ivana PurathAnsprechpartnerin der Handwerkskammer Dresden zur Mobilitätsberatung in der Berufsbildung ist Ivana Purath. Sie berät Unternehmen zu den Möglichkeiten des europäischen Lehrlingsaustauschs. Ihre Leistungen für die Betriebe, Auszubildenden und jungen Fachkräfte sind vielfältig und reichen vom Einzelgespräch, über die Organisation von Praktika im Ausland bis zur konkreten Kontaktvermittlung vor Ort.

Das Angebot der Mobilitätsberaterin richtet sich an Handwerksunternehmen, die ihren Auszubildenden eine Auslandserfahrung ermöglichen wollen. Dabei bringt sie Firmen mit Organisationen und Partnern zusammen. Darüber hinaus können über verschiedene Austauschprogramme der Europäischen Union finanzielle Unterstützungen beantragt werden. Die Mobilitätsberatung leistet für diese und weitere Fragen individuelle Hilfe.

Gründe für einen Aufenthalt in einem anderen Land gibt es genug, bestehen doch wachsende wirtschaftliche Verbindungen über die nationalen Grenzen hinaus. Lehrlinge haben durch das eigenständige Arbeiten im Ausland die Möglichkeit, viel zu lernen, vom Fachlichen und Sprachlichen bis zur Persönlichkeitsentwicklung. Die Zeit in der Fremde ist für das Unternehmen auch aus diesen Gründen reizvoll. Zudem ist seit der Änderung des Berufsbildungsgesetzes 2005 die Arbeit im Ausland als Teil der Ausbildung anerkannt.

Die Finanzierung des Mobilitätsprojektes der Handwerkskammer Dresden erfolgt zu 80 % aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Die Initiative geht auf die „ESF-Richtlinie zur betrieblichen Beratung zur Erhöhung der grenzüberschreitenden Mobilität von Auszubildenden und jungen Beschäftigten“ zurück. Ziel ist es, Auszubildenden die Chance zu geben, im europäischen Ausland ihre berufspraktischen Kenntnisse zu erweitern.

Service der Mobilitätsberatung
Beratung und Motivation von Betrieben, Auszubildenden und jungen Fachkräften hinsichtlich einer Mobilitätsmaßnahme zu Lern- und Arbeitszwecken
Abstimmung zwischen den im Rahmen des Austausches beteiligten Akteuren, wie Betrieben, Berufsschulen, Auszubildende, Kooperationspartner
Unterstützung bei der Planung, Organisation, Durchführung, Auswertung, Abrechnung und Bewertung von Mobilitätsprojekten
- Information und Beratung über relevante Förderprogramme auf nationaler und europäischer Ebene
Beratung über Aus- und Weiterbildungssysteme in Europa und Vernetzung zum Europass
Ansprache, Bewerbung und Akquise von Betrieben zur Bereitstellung Praktikumsplatzen für ausländische Jugendliche und junge Arbeitnehmer sowie Vorbereitung von aufnehmenden Betrieben

Die Finanzierung des Mobilitätsprojektes der Handwerkskammer Dresden erfolgt zu 80 % aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Die Initiative geht auf die „ESF-Richtlinie zur betrieblichen Beratung zur Erhöhung der grenzüberschreitenden Mobilität von Auszubildenden und jungen Beschäftigten“ zurück.