Veranstaltungsrückblick der Handwerkskammer Dresden


KarriereStart 2017 – Zukunft Handwerk

© André Wirsig

KarriereStart 2017 – Zukunft Handwerk

Ostsächsisches Handwerk zeigt auf Dresdner Messe „KarriereStart“ Möglichkeiten im Handwerk auf

Wenn sich rund 500 Aussteller auf Sachsens größter Berufsorientierungs-, Job- und Grün-dermesse „KarriereStart“ präsentierten, durfte das ostsächsische Handwerk nicht fehlen: Auf rund 230 Quadratmetern standen Lehrlinge, Gesellen und Meister der verschiedensten Gewerke sowie Mitarbeiter der Handwerkskammer Dresden am Gemeinschaftsstand Handwerk den Besuchern vom 20 bis 22. Januar für Fragen zur Verfügung.

Dreh- und Angelpunkt war natürlich die Nachwuchsgewinnung für das Handwerk, wie Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, bei der offiziellen Standeröffnung betonte. Die Grundlagen dafür werden bei der Berufsorientierung und in der Schule gelegt. Zufrieden nahm das Handwerk daher auch die Aussage von Kultusstaatssekretär Frank Pfeil auf, der im Rahmen der Eröffnung noch einmal betonte: „Wir brauchen das neue Schulgesetzt dringend. Es gibt dabei viele Berührungspunkte, die uns verbinden – zum Beispiel die Schulnetzplanung.“

Tipps von Existenzgründern

Orientierung bot die Handwerkskammer Dresden aber nicht nur im Bereich Ausbildung, sondern auch mit Blick auf Weiterbildungsangebote und im Bereich der Existenzgründung. Drei Handwerksunternehmer, die den Schritt in die Selbstständigkeit in den vergangenen Jahren gewagt hatten, berichteten am Sonntagmittag in einem Podiumsgespräch von ihren Erfahrungen.

Auch wenn die beiden Dresdnerinnen Katharina Brückner (Brückner Bestattungen) und Thi Hai Yen Cu (Hai Yen Hairdesign) sowie Paul Zunker (Böhnisch & Zunker GbR – Metallmanufaktur und Industriedesign aus Adelsdorf) aus ganz verschiedenen Gewerken kommen, ihr wichtigster Rat an potentielle Gründer ist der gleiche. „Eine gute Planung und Vorbereitung der Gründung sowie eine professionelle Unterstützung durch einen Unternehmensberater und die Betriebsberater der Handwerkskammer Dresden sind ganz wichtig“, betonten die drei. Auch sollte man bei der Wahl des Betriebsstandortes und der Räumlichkeiten genau abwägen, ob alle wichtigen Kriterien erfüllt sind.

Stimmen von der KarriereStart 2017

Nathalie Grimmer (17) ließ sich am Stand der Lorenz Dental Dresden GmbH & Co. KG von Lehrling Maximilian Krah erste zahntechnische Raffinessen erklären: „Meine Berufswünsche sind noch ganz offen. Aber da meine Mama als Zahnarzthelferin arbeitet, könnte ich mir Zahntechnikerin als Beruf vorstellen. Ich mache gern Handwerkliches, da finde ich bestimmt etwas.“

Erik Träger (14) probierte unter Anleitung von Johannes Massino von der Steinmetzwerkstatt Andreas Hempel aus Dresden Werkzeuge aus: „Ein Handwerksberuf muss es unbedingt für mich sein! Ich war mal auf dem Holzverarbeitungstrip, aber nun habe ich den Stein entdeckt. Allerdings sind die Werkzeuge etwas schwer. Ich bin noch am Probieren.“

Max Henke (16) informierte sich bei der Metall-Innung Oberes Elbtal: „Ich bin hier, um erst einmal Eindrücke zu sammeln, und ich habe auch Interesse an Handwerksberufen. Ein Ferienpraktikum als Feinmechaniker habe ich schon absolviert. Etwas Technisches, zusammen mit Metall- oder Holzbearbeitung, könnte ich mir vorstellen.“

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Impressionen KarriereStart 2017