Veranstaltungsrückblick der Handwerkskammer Dresden


Dresdner Baumesse HAUS lockt mit Zukunftsthemen 35.000 Besucher an

Symbolische Eröffnung der Messe HAUS durch (v.l.n.r.) Staatssekretär Dr. Michael Wilhelm vom Sächsischen Staatsministerium des Inneren, der Dresdener Baubürgermeister Jörn Marx, Handwerkskammer-Präsident Dr. Jörg Dittrich, Messeveranstalter Roland Zwerenz von der Firma Ortec und der Obermeister der Dresdener Bau-Innung, Andreas Geißler. (Foto: ORTEC)

Dresdner Baumesse HAUS lockt mit Zukunftsthemen 35.000 Besucher an

Energie sparen, altersgerechtes Bauen und Sicherheit zu Hause wecken Interesse. Kammerpräsident Dr. Jörg Dittrich betont die Bedeutung des Bau-Handwerks für die Region und findet klare Worte zum Thema GÜ-Vergabe.

Die drei Themenschwerpunkte auf der diesjährigen 23. Baumesse Haus in Dresden – Energiesparendes Bauen, Altersgerechtes und Barrierefreies Bauen sowie Sicherheitstechnik und Beratung für zu Hause – zogen vom 28. Februar bis 3. März 35.000 Besucher in die Dresdner Messehallen.

Auf der größten regionalen Baumesse Deutschlands präsentierten sich rund 600 Aussteller auf 25.000 Quadratmetern. Die Handwerkskammer Dresden war mit einem Beratungsstand vor Ort, der über alle vier Messetage sehr gefragt war. So standen die Kammer-Mitarbeiter privaten Besuchern wie Handwerkern für Fragen und Beratungen z. B. rund um Ausbildung, Weiterbildung, Förderung von Innovationen und Technologie oder Recht zu Verfügung.

Bei der Messe-Eröffnung betonte Roland Zwerenz, Geschäftsführer des Messe-Veranstalters Ortec, die jahrelange gute Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Dresden und Handwerksbetrieben bei der Messe. Und tatsächlich war rund jeder sechste Aussteller – also rund 100 Betriebe – auf der Messe Haus aus dem Handwerk vom Dachdecker über den Maler/Lackierer bis hin zum Raumausstatter oder Treppenbauer. „Diese Vielfalt und das gute Beratungsangebot tragen dazu bei, dass die Messe-Besucher und auch Vertreter von Behörden zum Insider werden, wenn es um die Themen Bauen, Energie sparen und Sicherheit geht“, sagte der Präsident der Handwerkskammer Dresden, Jörg Dittrich in seinem Grußwort.

Kammer-Präsident findet klare Wort gegen GÜ-Vergabe

Er betonte außerdem: „Das Bau-Handwerk ist nicht nur für die Messe ein Zugpferd. In Zeiten der Verunsicherung stabilisiert es die Wirtschaft und die Region, indem es die heimischen Wertschöpfungsketten stärkt. Das soll auch so bleiben. Es ist erfreulich, wenn man wie in Dresden Schulen und Kitas in Größenordnungen bauen will. Das Handwerk steht bereit, wenn es um die Umsetzung kleiner und großer Projekte geht.“ Diese Aussage richtete der Kammer-Präsident insbesondere an Dresdens Baubürgermeister Jörn Marx als anwesender Vertreter der Stadtverwaltung Dresdens.

Denn die Landeshauptstadt denkt derzeit laut darüber nach, zahlreiche öffentliche Bauaufträge an Generalübernehmer (GÜ) zu übergeben, um, wie es heißt, Verwaltungsarbeit und Zeit zu sparen. „Ohne ein Gespräch mit dem regionalen Handwerk und seinen Vertretern wurden diesbezüglich schon Tatsachen geschaffen, indem im Sächsischen Ausschreibungsblatt Nr. 8 z. B. Bauleistungen für drei Grundschulen und eine Mittelschule als ein Los und für einen Umsetzungszeitraum von zwei Wochen ausgeschrieben wurden“, kritisiert Dr. Jörg Dittrich. „Wir verwahren uns gegen diese Vorgehensweise, denn dies ist nicht im Sinne des regionalen Wirtschaftskreislaufes und schließt den Mittelstand aus“, fand er klare Worte für die er spontanen, lautstarken Applaus erhielt.

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Impressionen Messe HAUS 2013