Handwerkskammer Dresden fordert Bund auf, die Vorfälligkeit von Sozialversicherungsbeiträgen abzuschaffen

© André Wirsig

Handwerkskammer Dresden fordert Bund auf, die Vorfälligkeit von Sozialversicherungsbeiträgen abzuschaffen

„Rücknahme der Vorfälligkeit befreit Betriebe von Bürokratie und schafft finanzielle Spielräume“, sagt Präsident Jörg Dittrich

08.03.2017

Die Handwerkskammer Dresden dringt auf eine Rücknahme der Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge. „Sie bedeutet für die Unternehmen mehr Bürokratie und entzieht den Betrieben Liquidität“, beschreibt Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, die Probleme, die die bisherige Regelung für die Wirtschaft mit sich bringt. „Seit vor mehr als zehn Jahren die Fälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge vorverlegt wurde, haben Betriebe die doppelte Arbeit und bürokratische Mehrbelastungen. Dies bremst sie in ihrer wirtschaftlichen Betätigung und belastet insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen.“

Die Handwerkskammer Dresden begrüßt daher den aktuellen Vorstoß des Landtags von Sachsen-Anhalt zur Rücknahme der Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge. Der Landtag in Magdeburg hatte beschlossen, die Landesregierung von Sachsen-Anhalt zu bitten, sich im Rahmen einer Bundesratsinitiative für eine Rücknahme der Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge auf den Stand vor der Einführung am 1. Januar 2006 einzusetzen.

Dittrich: „Da sich auch die Sächsische Staatsregierung in ihrem Koalitionsvertrag ausdrücklich zur Rücknahme der Vorfälligkeit von Sozialversicherungsbeiträgen bekennt, gilt es nun gemeinsam schnell und konsequent zu handeln. Den berechtigten Sorgen der Unternehmen muss abgeholfen werden. Nun ist es an Bundesrat und Bundestag, unverzüglich ein klares Signal zu setzen, die Handwerksbetriebe von unnötiger Bürokratie zu befreien und ihnen finanzielle Spielräume zu ermöglichen.“

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