Betriebliche Energieeffizienz

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Betriebliche Energieeffizienz

Betriebliche Energieeffizienz verbessern – ein Potenzial in jedem Unternehmen – kostenfreie Beratung

Von dem dringenden Erfordernis verbesserter Energieeffizienz können wir täglich hören und lesen. Praktisch kommen wir jedoch nur voran, wenn wir die Potenziale für deutlich mehr betriebliche Energieeffizienz systematisch erkunden und die dafür notwendigen Entscheidungen auch treffen.

Ob Raum- oder Prozesswärmebedarf, Elektroenergie für Beleuchtung, Antriebe oder Druckluft oder auch der Einsatz der Firmenfahrzeuge - häufig sind in den Betrieben die konkreten Energieverbräuche und größten Verbraucher nicht genau bekannt. Folglich ist es dann auch schwierig, mit den richtigen Maßnahmen zur Verbesserung der betrieblichen Energieeffizienz an den wirklich wirkungsvollsten Stellen zu beginnen. Nutzen Sie das Angebot der technischen Beratungsstelle Ihrer Handwerkskammer Dresden diese Aufgabenstellung mit dem neutralen Blick von außen zielgerichtet in Angriff zu nehmen. Dieses umfassende Beratungsangebot der Handwerkskammer Dresden ist für jeden Mitgliedsbetrieb kostenfrei, auch für Existenzgründer auf dem Weg zum eigenen Handwerksbetrieb.

Mit systematischer Durchdringung der energierelevanten Bereiche Ihres Unternehmens sind in vielen Fällen unerwartete Ansatzpunkte für mehr Energieeffizienz zu entdecken. Hinzu kommt, dass nicht selten auch routinemäßiges Verhalten unnötige Energieverbräuche verursacht, die mit einfachen betriebsorganisatorischen Maßnahmen vermieden werden können. Denn es gilt immer und überall, dass jede gar nicht erst verbrauchte Kilowattstunde Elektroenergie oder Wärme auch nicht bezahlt werden muss.

Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf die eventuellen Möglichkeiten der Nutzung Erneuerbarer Energien. Längerfristig gesehen sind damit ohnehin unvermeidbar notwendige und ökologisch wie ökonomisch richtige Weichenstellungen verbunden. Stellen Sie sich dieser Herausforderung und machen Sie Ihr Unternehmen wettbewerbsfähiger durch Verbesserung der betrieblichen Energieeffizienz. Der technische Berater, Andreas Hübner, freut sich auf Ihr Interesse und hat den Ehrgeiz, auch in Ihrem Betrieb noch ungenutzte Energieeinsparpotenziale zu entdecken.

Ansprechpartner

Dr. Andreas Hübner
Technische Beratung Schwerpunkt Energie und Umwelt

Telefon: 0351 4640-936
Fax: 0351 4640-34936
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Energieeffizienz

Branchenführer „Energietechnik in Sachsen“ wird neu aufgelegt

Regionale Produkte und Kompetenzen in Bereichen traditionell gewachsener und innovativer Energietechnik sollen für potenzielle Interessenten und Anwender in Sachsen und darüber hinaus bekannt gemacht werden. Dazu hat nachweislich auch der 2013 erstmals veröffentlichte Branchenführer „Energietechnik in Sachsen“ beigetragen.

 Eine neue Auflage wird zurzeit vorbereitet. In diesem Zusammenhang sind auch Handwerksunternehmen, die innovative Lösungen und eigene Produkte zur Verbesserung der Energieeffizienz oder Nutzung erneuerbarer Energien entwickelt haben und gezielt auf dem Markt anbieten möchten, aufgerufen, sich um eine kostenfreie Aufnahme in den Branchenführer zu bewerben. Ein Rechtsanspruch auf die Aufnahme besteht nicht. Die Auswahl erfolgt nach den Kriterien Innovationsgrad, Effizienz und Marktreife durch die zuständigen Stellen in den jeweiligen Handwerkskammern oder Industrie- und Handelskammern.

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Energiecheck – ein Angebot Ihrer Handwerkskammer

Der effektive Umgang mit Energie spart bares Geld! Das ist zwar nicht unbekannt, wird aber nach wie vor oft unterschätzt. Wer nimmt sich schon die Zeit, den alltäglichen Energieverbrauch in regelmäßigen Abständen unter die Lupe zu nehmen. Das Tagesgeschäft hat immer wieder erste Priorität. Oft fehlen auch fachliche oder technische Kenntnisse, tiefer in diesen Sektor einzudringen. Und genau an dieser Stelle möchte Ihnen die Handwerkskammer Unterstützung geben. Wenn Sie die nachfolgenden Fragen nicht ohne Weiteres mit dem Gefühl der sachlichen Richtigkeit beantworten können, dann lohnt die Hinzuziehung von externem Sachverstand.

  • Wie hoch ist der jährliche Verbrauch an Strom, Gas oder Öl?
  • Was kostet Sie eine Kilowattstunde?
  • Kennen Sie die kostenbestimmenden Stromverbraucher?
  • Wie und wann erfolgt eine erforderliche Warmwasserbereitung?
  • Entspricht die vorhandene Anlage für die Gebäudebeheizung dem Stand der Technik und ist diese an den aktuellen Bedarf angepasst?
  • Gehört zur Heizungsanlage ein Pufferspeicher und wie gut ist dieser wärmegedämmt?
  •  Befinden sich Wärmeverteilung und ungedämmte Rohrleitungen in unbeheizten Bereichen des Gebäudes?
  • Können Sie Lüftungswärmeverluste gezielt beeinflussen?
  • Kennen Sie die Schwachstellen und damit größten Wärmeverluste (Wärmebrücken) der Gebäudehülle?
  • Haben Sie in letzter Zeit einmal Angebotspreise verglichen?
  • Kennen Sie die Energie-Einkaufsgemeinschaft des Handwerks?
  • Können Sie eventuell betriebliche Abwärme unmittelbar nutzen?
  • Haben Sie schon einmal über die Nutzung Erneuerbarer Energien nachgedacht?
  • etc..

Der Energiecheck soll Ihnen praktische Tipps vermitteln, dass es Ihnen ermöglichen, Ihre betriebliche Energie- und Ressourceneffizienz zu steigern. Kleine Änderungen im bestehenden System können in Summe bereits große Effekte bewirken. Von der Reinigung des Heizkörpers und richtigen Verwendung der Thermostatventile, angepassten Einstellungen bei Heizungspumpen, Differenzierung und Umstellung bei Beleuchtung, Überprüfung des Einsatzes von Druckluft, über Einflussnahme auf Lüftungswärmeverluste bis hin zur Optimierung von Prozessabläufen reicht die bei Weitem nicht vollständige Auflistung. Viele dieser kleinen technischen Eingriffe oder rein betriebsorganisatorischen Maßnahmen lassen sich kurzfristig, mitunter schon während des Beratungstermins vor Ort unkompliziert umsetzen.

Nehmen Sie sich die Zeit, Energieeinsparpotenziale gemeinsam mit dem Kammerberater zu entdecken und zu beurteilen. Die systematische Befassung damit ist auf jeden Fall von Vorteil. Sie bringt Ihnen Einblicke, Transparenz und ein sicheres Gefühl für die Priorität von möglichen Energieeinsparmaßnahmen. Verbessern Sie Ihre Entscheidungssicherheit und nutzen Sie das Angebot Ihrer Handwerkskammer.

In nur sehr seltenen Fällen sind unter den angetroffenen Betriebsbedingungen keine Einsparpotenziale zu entdecken. Dann haben Sie - zumindest auf diesem Gebiet - schon einmal alles richtig gemacht!

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Energie-Einkaufsgemeinschaft des Handwerks

Immer wieder gute Tarife

Seit 1998 ist der deutsche Strommarkt liberalisiert und der Energiepreis seither verhandelbar. Niedrige Energiepreise bekommt aber nur, wer eine starke Verhandlungsposition innehat – Großabnehmer mit hohen Verbräuchen beispielsweise.

Eine Gemeinschaft mit mehr als 15 Jahren Erfahrungshintergrund

Die Handwerkskammer Dresden hat das früh erkannt und im Jahr 2000 gemeinsam mit dem Berliner Energiedienstleister Ampere AG die Energie-Einkaufsgemeinschaft des Handwerks gegründet: Diese bündelt die Energienachfrage vieler Handwerker und tritt dann am Markt als Großabnehmer für die gesamte Nachfragemenge auf. Im Rahmen von Ausschreibungen und anschließenden Preisverhandlungen mit namhaften Energieversorgern sichert sie so exklusive Sonderpreise, die der einzelne Betrieb alleine nicht erhalten hätte. Diese Sonderpreise gibt sie dann eins zu eins an ihre Mitglieder weiter.

Die Initiative der Handwerkskammer erfreute sich schnell großer Beliebtheit bei den Handwerksbetrieben, denn durch die günstigen Preise konnten viele Unternehmen ihre Energiekosten deutlich senken. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Aufwand für wiederkehrende Tarifsuche, erforderliche Versorgerwechsel und Rechnungsprüfungen durch einen professionellen Dienstleister erfolgen.

Erfolg ist alles, was hier zählt

Seit Beginn fußen alle Aktivitäten der Energie-Einkaufsgemeinschaft auf einer kurzen, leicht verständlichen Vereinbarung, die jedes Mitglied unterzeichnet. Darin verpflichtet sich die Ampere AG als ausführender Partner der Handwerkskammer Dresden, regelmäßig günstige Preise für die Mitglieder zu verhandeln und erhält dafür das Recht, Energieverträge in deren Namen zu schließen. Für ihre Leistungen erhält sie dann ein rein erfolgsabhängiges Honorar: Nur wenn Mitglieder tatsächlich gespart haben, erhält die Ampere AG 22,5% der Ersparnis. Weitere Kosten fallen nicht an.

Die Preisstellung für Strom und Gas (inklusive aller Umlagen, Steuern und Entgelte) sowie die individuelle Ersparnis können Betriebe direkt bei der Einkaufsgemeinschaft oder den Beratern der Ampere AG erfragen.

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Sächsischer Gewerbeenergiepass

22.04.2016: Dresdner Backhaus GmbH mit „Sächsischem Gewerbeenergiepass" ausgezeichnet

Sächsischer Gewerbeenergiepass

Urkundenübergabe „Sächsischen Gewerbeenergiepass“, 22.04.2016

Es ist inzwischen eine schöne Tradition geworden, die Urkunden für den „Sächsischen Gewerbeenergiepass“ in beteiligten, prozessenergetisch interessanten Unternehmen an die engagierten Betriebe zu übergeben, die sich dieser Herausforderung freiwillig gestellt haben.

Am 22. April 2016 überreichte Dr. Hartmut Mangold, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Namen des Staatsministers, Martin Dulig, die Auszeichnung an Unternehmen verschiedenster Branchen. Unter den 16 Urkundenempfängern waren auch Betriebe aus dem Bäckerhandwerk, das durch besonders energieintensive Produktionsprozesse gekennzeichnet ist.

Aus dem Kammerbezirk Dresden erhielt Frau Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller, die Geschäftsführerin der Dresdner Backhaus GmbH, im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung am Standort der Alterfil Nähfaden GmbH in Oederan nach anerkennenden Grußworten die begehrte Urkunde. Mit dem Festakt soll Geleistetes gewürdigt, aber vor allem auch Ansporn zur Nachahmung versprüht werden. Es kann davon ausgegangen werden, dass nach wie vor in vielen Unternehmen – so auch im Handwerk – Potenziale für absolute Verringerung des Energieverbrauchs und zur Verbesserung der betrieblichen Energieeffizienz ungenutzt sind. Wer sich diesem Thema systematisch nähert und mit externer Fachkompetenz die maßgebenden Prozesse durchdringt, muss die Kosten dafür nicht scheuen, denn mit der Umsetzung abgeleiteter Maßnahmen lassen sich in aller Regel in den Folgejahren deutlich größere Kostenersparnisse erzielen.

Mit der Vorlage des Sächsischen Gewerbeenergiepasses besteht für investitionswillige Unternehmer die Möglichkeit, im Rahmen der „Richtlinie Zukunftsfähige Energieversorgung“ des sächsischen Wirtschaftsministeriums für förderfähige Vorhaben einen um 10% höheren Förderbetrag zu erhalten. Es lohnt sich also, die Belange des betrieblichen Energieeinsatzes einmal genauer zu betrachten und zu prüfen, ob die Entscheidung für eine Energieberatung in Verbindung mit der Erstellung des Sächsischen Gewerbeenergiepasses schon längst hätte getroffen werden sollen. Geringere Kosten für Energie verbessern die Wettbewerbsposition Ihres Unternehmens.

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