Controlling

© Manfred Grünwald

Controlling

Tragende Säule einer guten Betriebsführung

Gebündelte Informationen für alle Handwerksunternehmer, die an einer Optimierung betriebswirtschaftlicher Abläufe im Unternehmen interessiert sind. Ergänzt durch Checklisten und Informationen für ein aufbauendes Gespräch mit einem Betriebswirtschaftlichen Berater.

Bezugsmöglichkeiten: Handwerksunternehmer des Kammerbezirks Dresden können das Heft über die Handwerkskammer Dresden unentgeltlich beziehen. Interessenten außerhalb des Wirtschaftsbereichs Handwerk der Region zahlen pro Heft eine Schutzgebühr von 2,50 Euro.

Ansprechpartner

Claudia Rommel

Telefon: 0351 4640-934
Fax: 0351 4640-34934
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Kalkulation

Zur erfolgreichen Führung eines Handwerksbetriebes reicht eine hervorragende fachliche Qualifikation allein nicht aus. Um sich im harten Konkurrenzkampf behaupten zu können, ist eine zukunfts- und ertragsorientierte Kalkulation unabdingbare Voraussetzung.
Dabei spielen Fragen nach Kosteneinsparungen, Kostenanalyse, Gewinn- und Verlusthöhen bei einzelnen Produkten oder Leistungen, Marktstrategien, optimaler Betriebsgröße und Preisuntergrenzen eine besondere Rolle.

Grundlage jeder Kostenrechnung ist eine aussagefähige Buchhaltung.

Die Stundensatzkalkulation ist eine im Handwerk weit verbreitete einfache Methode. Die Kalkulation geht von der produktiven Kapazität und den Kosten des Unternehmens aus. Mit dieser Methode können Handwerker aller Branchen ihre Stundenverrechnungssätze kalkulieren. Sie kennen dann die Kostenbestandteile des Stundenverrechnungssatzes und wissen, welchen Stundenverrechnungssatz sie mindestens brauchen, um rentabel zu arbeiten.

Jede Kalkulation ist aber nur so gut, wie sie in der Praxis realisiert wird. Die Nachkalkulation des Auftrages gibt die Antwort, in wie weit der angewandte Stundenverrechnungssatz realisiert wurde.

Je ein Kalkulationsschema für die Stundensatzermittlung und für die Nachkalkulation stehen als Download zur Verfügung.

Weitere Auskünfte und Terminvereinbarungen geben Ihnen unsere betriebswirtschaftlichen Berater.

Ansprechpartner

Andreas Leidig
Abteilungsleiter Beratung

Telefon: 0351 4640-935
Fax: 0351 4640-34935
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Liquidität

Liquidität ist die Fähigkeit eines Unternehmens, seinen bestehenden Zahlungsverpflichtungen termingerecht und in vollem Umfang nachzukommen. Dazu ist ein ausreichendes Volumen an liquiden Mitteln in Form von Geld Voraussetzung. Dieses Geldvolumen muss für einen zukünftigen Zeitrahmen zur Verfügung stehen. Um beides sicherzustellen, ist ein Liquiditätsplan notwendig, der die Zahlungsströme im Unternehmen (Einzahlungen und Auszahlungen pro Periode) abbildet.

Ist die Liquidität nicht gewährleistet, kommt es zu Zahlungsstörungen Sie werden in der Regel durch die Geschäftspartner geahndet. Dauerhafte Zahlungsstörungen können unter Umständen in eine Insolvenz und zum Marktaustritt führen. Deshalb ist die Sicherstellung der Unternehmensliquidität eine der wichtigsten Aufgaben des Unternehmers.

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Andreas Leidig
Abteilungsleiter Beratung

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Kennzahlen

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen relativieren die absoluten Werte aus der Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) sowie dem Jahresabschluss oder der Gewinnermittlung. Sie verdichten die Informationen über die Vermögens-, Ertrags- und die Liquiditätslage, die Kapitalstruktur und den Cash-Flow. Sie dienen als Analysehilfsmittel, sowohl unterjährig als auch zum Ende des  Wirtschaftsjahres. Kennzahlen können im Rahmen des Controllings Zielgrößen sein und dienen so der erleichterten Orientierung im Rahmen des Soll-Ist-Vergleichs. Sie ermöglichen auch den Vergleich zwischen Unternehmen innerhalb und außerhalb der Branche, zum Beispiel im Rahmen eines Betriebs- oder  Zeitvergleichs.

Als besonders wichtig im Rahmen einer schnellen Unternehmensanalyse werden folgende Kennzahlen erachtet:

  • Gesamtkapitalrentabilität: GKR in % = ((Gewinn + Zinsen) : Bilanzsumme) x 100
  • Eigenkapitalquote: EK-Quote in % = (EK : Bilanzsumme) x 100
  • Umsatzrendite: UR in % = (Betriebsergebnis : Umsatz) x 100
  • Kapitalrückfluss: KR in % = (CF : Bilanzsumme) x 100
  • Entschuldungsdauer: ED in Jahren = (Nettoverschuldung : CF) x 100
  • Working Capital: WC in % = (Umlaufvermögen : kurzfristiges Fremdkapital) x 100
  • Cash-Flow-Rate: CF-Rate in % = (CF : Betriebsleistung) x 100
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Andreas Leidig
Abteilungsleiter Beratung

Telefon: 0351 4640-935
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Unternehmenssicherung

Krisenbewältigung

Es ist für jeden klein- und mittelständischen Unternehmer von besonderer Bedeutung die Zahlen seines Betriebes zu kennen, einordnen zu können und ggf. entsprechende Maßnahmen zur Vorbeugung einer Krise einzuleiten. Auch Ihnen als Mitgliedsbetrieb wollen wir mit den nachfolgenden Informationen einen Leitfaden für entsprechendes Handeln und Reagieren zur Verfügung stellen.

Kontaktieren Sie bei diesen Fragen oder bereits aufgetretenen Problemen am besten unverzüglich die betriebswirtschaftlichen Berater Ihrer Handwerkskammer als Ansprechpartner. Auch diese Beratung gehört zu unserem kostenfreien Dienstleistungsangebot für Mitgliedsbetriebe.

Existenzsicherung ist die Hauptaufgabe aller kleinen und mittleren Betriebe. Wer Krisen frühzeitig erkennt und sein Unternehmen den Markt- und Kundenanforderungen rechtzeitig anpasst, wird die finanziellen Auswirkungen der Krise meistern und gestärkt aus ihr hervorgehen.

Für Krisen gibt es 2 Hauptgründe: 

  • der Markt verändert sich unerwartet
  • die Zahlungsfähigkeit ist gefährdet oder eine Überschuldung droht 

Unternehmenskrisen sind fast immer „hausgemacht“. Das bedeutet: Die Gründe liegen oft in Fehlern der Unternehmensführung.

Ursachen für Unternehmenskrisen:

  • Unternehmerperson (mangelnde kaufmännische Qualifikation)
  • Fehlende Unternehmensplanungen (Controlling)
  • Unternehmensführung (Mitarbeiter, Produkt, technische Ausstattung)
  • Finanzen (keine Liquiditätsplanung, späte Rechnungslegung, zu hohe Kosten)
  • Kunden (verspätete Zahlung, Forderungsausfälle)

Der typische Ablauf einer Unternehmenskrise kann wie folgt dargestellt werden:

→  Strategische Krise
(Differenz zwischen Plan- und Ist-Umsatz) Die Differenz bezeichnet man als strategische Lücke. Dem Unternehmer wid angezeigt, dass seine Bemühungen auf dem Markt unzureichend sind.

—---→  Ertragskrise
Verlusterwirtschaftung durch das Unternehmen Die Ertragskrise führt zum Aufbrauchen des Eigenkapitals. Es besteht die Gefahr der Überschuldung.

——----→  Liquiditätskrise
Bestehen einer konkreten und akuten Gefahr der Zahlungsunfähigkeit oder bereits Erlöschen der Zahlungsfähigkeit

——-----—→  Insolvenz
Eintritt von (drohender) Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung.
Informationen zur Insolvenzvermeidung und -verlauf finden Sie auch auf der Homepage der Stadt Dresden. Das Kommunalforum Dresden hat dazu eine Broschüre erarbeitet.

Kommunikation in Krisenzeiten:

Denken Sie auch in schwierigen Zeiten immer daran: Liquidität geht vor Rentabilität!

Informieren Sie Mitarbeiter, Auftraggeber, Lieferanten und Banken rechtzeitig über Ihre schwierige Lage. Hinweise dazu finden Sie hier. (link ist nicht mehr aktuell!)

Erschließen Sie Ihre betrieblichen Liquiditätsreserven durch:

  • Kontrolle und Überwachung des Forderungsbestandes mit dem Ziel der Minimierung der Außenstände
  • Einführung eines internen Mahnwesens und Forderungsmanagements
  • Kontrolle des Materiallagers mit dem Ziel des Abbaus von Beständen
  • Kontakt mit Steuerberater und /oder Finanzamt mit dem Ziel der Anpassung Ihrer Steuervorauszahlungen (Einkommensteuer und Gewerbsteuer an die aktuelle Ertragssituation)
  • Kontakt mit der Bundesagenturagentur für Arbeit zur Klärung der Möglichkeiten einer Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld. Beurlauben Sie Ihre Mitarbeiter nicht, sondern nutzen Sie die Angebote zur Qualifizierung und Fortbildung.

Weitere Auskünfte und Terminvereinbarungen geben Ihnen unsere betriebswirtschaftlichen Berater.

Unternehmenssicherung

Der Wille zur Leistung, ein ausreichendes Startkapital und die Bereitschaft zum Risiko sind wichtige Voraussetzungen zum Aufbau einer selbständigen Existenz. Sie reichen jedoch nicht aus, um ein Unternehmen langfristig zu sichern. Ebenso unerlässlich für den dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg ist daher eine planmäßige Unternehmensführung. Allein mit dem viel gerühmten Fingerspitzengefühl und mit Intuition kann auch ein kleiner Betrieb nicht mehr erfolgreich geführt werden.

Jeder mittelständische Unternehmer muss heute über die aktuelle finanzielle und wirtschaftliche Lage seines Betriebes sowie über Entwicklungstendenzen im Markt genau informiert sein. Nur wer die Situation und die Stellung seines Unternehmens am Markt genau kennt, kann rechtzeitig reagieren und Krisen vermeiden. Gerade auch kleinere Unternehmen sollten daher moderne Planungs- und Führungstechniken einsetzen, um Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken des Betriebes konkret analysieren und entsprechende Maßnahmen geplant, gezielt und konsequent durchführen zu können.

Mit der Unternehmensanalyse bietet ihre Handwerkskammer eine Dienstleistung an, die Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens zu erkennen und diese weiter auszubauen oder zu beseitigen.

Die erfolgs- und zielorientierte Unternehmensführung wird mit Controlling bezeichnet. Damit ist nicht nur das nachträgliche Kontrollieren von betriebswirtschaftlichen Zahlen gemeint. Zentrale Frage des Controllings ist:  Was soll bzw. will das Unternehmen erreichen ?

Mit der permanenten Überprüfung der gesteckten Ziele mit den erreichten Ergebnissen (Soll–Ist–Kontrolle) wird der Grundstein für eine erfolgreiche Unternehmensführung gelegt. Zugleich können Abweichungen von der Zielstellung schnell erkannt und die Ursachen dafür analysiert werden. Grundlage jedes Controllingsystems ist ein gut funktionierendes Rechnungswesen, das zeitnah alle wichtigen Unternehmensdaten zu Verfügung stellt. Ein einfaches Controllingschema steht als Download zur Verfügung.

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Andreas Leidig
Abteilungsleiter Beratung

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Schriftenreihe-Heft "Controlling im Wirtschaftsbereich Handwerk"

Gebündelte Informationen für alle Handwerksunternehmer, die an einer Optimierung betriebswirtschaftlicher Abläufe im Unternehmen interessiert sind.

Schriftenreihe-Heft "Controlling im Wirtschaftsbereich Handwerk"

Anliegen/Inhalt: Gebündelte Informationen für alle Handwerksunternehmer, die an einer Optimierung betriebswirtschaftlicher Abläufe im Unternehmen interessiert sind. Ergänzt durch Checklisten und Informationen für ein aufbauendes Gespräch mit einem Betriebswirtschaftlichen Berater.

Zielgruppe: Alle am Thema interessierte Handwerksunternehmer

Auflage: 1. Auflage 2010

Bezugsmöglichkeiten: Handwerksunternehmer des Kammerbezirks Dresden können das Heft über die Handwerkskammer Dresden unentgeltlich beziehen. Interessenten außerhalb des Wirtschaftsbereichs Handwerk der Region zahlen pro Heft eine Schutzgebühr von 2,50 EUR.

Ansprechpartner

Steffi Ulbricht

Telefon: 0351 4640-931
Fax: 0351 4640-34931
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