Konjunkturberichte der Handwerkskammer

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Konjunkturberichte der Handwerkskammer

Um die wirtschaftliche Situation der Handwerksbetriebe besser analysieren zu können, führt die Handwerkskammer zweimal jährlich (Frühjahr und Herbst) eine Unternehmensbefragung unter rund 3.000 eingetragenen Mitgliedsbetrieben durch.

Die Ergebnisse werden als Konjunkturbericht der Handwerkkammer Dresden veröffentlicht.

Außerdem fließen diese Ergebnisse in den sächsischen Konjunkturbericht ein, der vom Sächsischen Handwerkstag herausgegeben wird.

Konjunkturbericht Frühjahr 2017

Konjunktur übertrifft den Herbst

Das ostsächsische Handwerk startete optimistischer denn je ins neue Jahr. Mit 54 Punkten im Geschäftsklima wurde selbst der Höchstwert aus dem Herbst 2016 übertroffen.

Erstmals in einem Frühjahr schätzten über die Hälfte der befragten Betriebe ihre gegenwärtige Geschäftslage als gut ein. 30 % beurteilten sie als zufriedenstellend. Fast zwei Drittel der Betriebe haben positive Erwartungen an ihre zukünftigen Geschäftslage.

Entwicklung des Geschäftsklimas seit 1994

Der Saldo zwischen steigenden und sinkenden Aufträgen fiel das erste Mal in einem Frühjahr positiv aus. Für 53 % der Befragten blieb die Auftragslage konstant.

Ähnlich gut zeichnete sich das Bild bei den Umsätzen ab. 19 % der Befragten meldeten Steigerungen zum Vorquartal. 45 % gaben unveränderte Umsätze an. Im ersten Quartal erfolgte nur ein leichter, saisonal bedingter Beschäftigtenabbau. 15 % der Betriebe vergrößerten und 16 % verkleinerten die Mitarbeiterzahl.

Die mittlere Betriebsauslastung stieg auf 82 %. Die Investitionsbereitschaft der befragten Handwerksbetriebe verbesserte sich auf hohem Niveau weiter. 36 % der Befragten investierten, mehr als im Vorjahr.

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Bärbel Leipnitz

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