Flüchtlinge und Asylsuchende

Flüchtlinge und Asylsuchende

Welche Voraussetzungen für die Beschäftigung bzw. Ausbildung von ausländischen Mitbürgern zu beachten sind, darüber informierte Thomas Wünsche, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dresden, mit einem Fachvortrag mehr als 50 Vertreter aus Betrieben und Institutionen am 28. September in der Handwerkskammer Dresden.

Dabei hob er eine von seinem Haus förderbare Probebeschäftigung als wirksames Instrument des besseren Kennenlernens von Arbeitgeber und Arbeitnehmer hervor.

Daneben stellte sich die Willkommenslotsin der Handwerkskammer Dresden, Frau Purath (E-Mail: ivana.purath@hwk-dresden.de, Telefon: 0351 4640-995), vor. Sie ist die Ansprechpartnerin für Geflüchtete und Handwerksbetriebe.

In weiteren Fachvorträgen wurde über Wege der Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen sowie Maßnahmen der Handwerkskammer Dresden zur Berufsorientierung Geflüchteter informiert.

Ansprechpartner

Rechtsberatung
Uta Görbert

Telefon: 0351 4640-453
Fax: 0351 4640-34453
E-Mail schreiben

Ivana Purath
Willkommenslotse

Telefon: 0351 4640-995
Fax: 0351 4640-34995
E-Mail schreiben

Personalberatung
Norbert Winter

Telefon: 0351 4640-945
Fax: 0351 4640-34945
E-Mail schreiben

Beschäftigung von Asylsuchenden

Angesichts der aktuellen Flüchtlingszahlen sind alle gefragt einen Beitrag zur Integration zu leisten. Viele Handwerksunternehmen sind bereit, Asylsuchende zu beschäftigen, damit diese Menschen in Deutschland Fuß fassen können.

Der Schlüssel zur erfolgreichen Integration ist die deutsche Sprache. Wo könnte das Lernen besser gelingen als bei der täglichen Übung im Rahmen des Erlernens oder Ausübens eines Berufes und des dabei notwendigen Kontaktes mit Kollegen, Lieferanten und Kunden?

Das Bundesministerium des Inneren (BMI) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) haben gemeinsam einen Flyer zum Thema „Flüchtlinge in Berufsausbildung“ erstellt, der die dringendsten Fragen beantwortet.

Für interessierte Arbeitgeber hat die Bundesagentur für Arbeit in einem Infoflyer "Beschäftigung von geflüchteten Menschen" die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Zudem bietet die Handwerkskammer Dresden mit dem Projekt "Fit in KMU" Schulungen zur Stärkung interkultureller Kompetenzen von Arbeitgebern und ihren Mitarbeitern, um die Integration ausländischer Beschäftigter in den Betrieb zu unterstützen.

Betriebe, die Praktika und Stellenangebote für Asylbewerber anbieten möchten, melden diese bitte an info@hwk-dresden.de.

Information zu Praktika und betrieblichen Tätigkeiten von Asylbewerbern und geduldeten Personen finden Sie hier.

Finanzielle Unterstützung bei der Beschäftigung von Flüchtlingen, Asylbewerbern und Geduldeten

Finanzielle Unterstützung bei der Beschäftigung von Flüchtlingen, Asylbewerbern und Geduldeten

Wenn Sie anerkannte Flüchtlinge, Asylbewerberinnen bzw. Asylbewerber oder Geduldete beschäftigen wollen, kann die Bundesagentur für Arbeit Sie finanziell unterstützen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit vor Ort, um zu klären, ob im Einzelfall die Voraussetzungen für eine Förderung gegeben sind. Weitere Infos finden Sie bei der Bundesagentur für Arbeit.

Unfälle verhüten – Arbeitsschutzunterweisung für die Beschäftigung von geflüchteten Menschen

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) stellt auf ihrer Internetseite erste Informationen und Materialien zur Verfügung, um Menschen, die die Deutsche Sprache nicht beherrschen, über Belange des Arbeitsschutzes zu informieren.

Dazu gibt es Filme und Piktogramme. Insbesondere in den gefahrgeneigten Gewerken des Handwerks ist die Unterweisung der Beschäftigten über arbeitsschutzrechtliche Standards von großer Bedeutung. Daher stellen die Materialien eine gute Unterstützung dar.

Stand: 04.06.2016